Wohnformen- und Teilhabegesetz
Das Landesgesetz über Wohnformen und Teilhabe (LWTG) ist ein Schutzgesetz für volljährige Menschen mit Behinderung und volljährige pflegebedürftige Menschen, die in Einrichtungen leben. Es ersetzt den ordnungsrechtlichen Teil des Heimgesetz des Bundes.
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Geriatriekonzept des Landes Rheinland-Pfalz
Mit einem Geriatriekonzept will Gesundheitsministerin Malu Dreyer die medizinische Versorgung von älteren Patientinnen und Patienten im Land weiter verbessern. Das Konzept zielt darauf ab, dass die Menschen in Rheinland-Pfalz so lange wie möglich selbstbestimmt leben können. Dauerhafte Pflegebedürftigkeit und der Verlust von Eigenständigkeit sollen soweit es geht vermieden werden.
Zentrales Anliegen des Geriatriekonzeptes ist es deshalb, die Versorgungsstrukturen in der ambulanten, akutstationären und rehabilitativen Behandlung bedarfsgerecht, aber auch wirtschaftlich weiterzuentwickeln. Im Mittelpunkt stehen dabei - neben der Krankenhausplanung - eine stärkere Vernetzung relevanter Strukturen und eine bessere Fort- und Weiterbildung.
Krankenhausplan 2010
Das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen erstellt einen neuen Krankenhausplan mit Geltungszeitraum 2010 bis 2016. Zur Vorbereitung dieses neuen Krankenhausplanes hat die GEBERA Gesellschaft für betriebswirtschaftliche Beratung mbH im Auftrag des Ministeriums ein Gutachten erstellt. Die Ergebnisse des Gutachtens wurden der Öffentlichkeit im November 2009 auf fünf Versorgungsgebietskonferenzen vorgestellt.
Motive und Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Familie für Väter
Anfang 2009 hat Familienministerin Malu Dreyer eine Studie in Auftrag gegeben, um zu untersuchen, welche Rahmenbedingungen für junge Männer vorhanden sein müssen, damit sie ihr Vatersein aktiv in der Familie gestalten können. Das Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e. V. in Frankfurt/Main führte die Studie durch. Es befragte Personalverantwortliche, Beschäftigte sowie Väter und ihre Partnerinnen in Rheinland-Pfalz, nach den Möglichkeiten und den Hindernissen für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Väter und dem Unterstützungsbedarf durch die Wirtschaft und die Politik.
Paritätische Besetzung von Gremien in Rheinland-Pfalz
Der Ministerrat hat am 21.04.2009 ein neues Verfahren zur Besetzung von Gremien des Landes beschlossen, das die gleichberechtigte Vertretung von Frauen zum Ziel hat. Nähere Einzelheiten zu dem beschlossenen Verfahren können Sie der Broschüre "Paritätische Besetzung von Gremien in Rheinland-Pfalz" entnehmen.
Land will Pflege und Unterstützung im Wohnumfeld stärken
Die meisten Menschen im Alter - auch im Falle von Pflege- und Unterstützungsbedarf – möchten zuhause leben. Die Herausforderung in der Zukunft liegt in einer guten Infrastruktur, in der pflege- und unterstützungsbedürftige Menschen alle Hilfen ohne weite Wege in Anspruch nehmen können. Sozialministerin Malu Dreyer setzt sich dafür ein. "Wir wollen dazu in Rheinland-Pfalz mehr Angebote der Pflege und Unterstützung im Wohnumfeld der Menschen schaffen“. Das unterstrich die Ministerin am 27. August 2009 in Mainz anlässlich der Vorstellung eines Gutachtens, das sie in Auftrag gegeben hatte und das konkrete Empfehlungen zur Umsetzung dieses Zieles gibt. Praxisrelevante Informationen und Handlungsvorschläge sind im Bericht aus der Pflege Nr. 13 - Praxisbericht "Pflege und Unterstützung im Wohnumfeld" zusammengefasst.
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